ecovillage hannover eG
Ohne euch wäre ecovillage nicht das was es ist. Nur durch euer Engagement haben wir in so kurzer Zeit so viel erreicht! Vielen vielen Dank!

Auf dem Weg in eine zukunftsfähige Gesellschaft das Jetzt mitgestalten.
Für eine Gemeinschaft im Einklang mit der Natur, ein Miteinander auf Augenhöhe und ein zu Hause für alle.

And the Winner is...

Es ist geschafft, eine entscheidende Etappe auf dem Weg zum ecovillage ist gemeistert!

Die Mitgliederversammlung der Genossenschaft hat mit ca. 70% der Stimmen den Entwurf von studiomauer und cityförster architecture + urbanism zur Realisierung ausgewählt.

Der kooperative städtebauliche Wettbewerb, der seinen Anfang mit der Wunschproduktion im Herbst 2019 nahm und von mehreren hundert Genossenschaftsmitgliedern aktiv begleitet wurde, ist somit zu einem wunderbaren Ergebnis gekommen.

Beschreibung des Wettbewerbsverfahrens

Wunschproduktion, AG-Arbeit und Auslobung

Den Auftakt für das Wettbewerbsverfahren machte die Wunschproduktion im Herbst 2019. Die Ergebnisse bildeten, gemeinsam mit den flächenrelevanten Ergebnissen aus den Arbeitsgruppen, die Grundlage für die Auslobung, also die Aufgabenstellung, des städtebaulichen Wettbewerbs.

Kooperatives Wettbewerbsverfahren

Im Sinne des Bottom-Up-Prozesses wurde im Frühjahr 2020 ein internationaler, kooperativer Wettbewerb ausgeschrieben und im März wählten die Genossenschaftsmitglieder sieben Teams zur Teilnahme aus.

Rückkopplung

Durch die Kontaktsperre wurde uns eine zweiwöchige, größtenteils digitale, Rückkopplungsphase beschert, welche eine unglaublich tiefe Auseinandersetzung der Genossenschaftsmitglieder mit den Entwürfen ermöglicht hat. Den Höhepunkt bildete die Präsentation der Entwürfe durch die Teams im Dorfrat per Videokonferenz.

Auswahl des Gewinnerentwurfes

Die Abschlusspräsentation der Teams vor den Genossenschaftsmitgliedern und die Preisgerichtssitzung bildeten den vorläufigen Abschluss des Wettbewerbsverfahrens.

Als Konsequenz des Prozesses, der die zukünftigen Bewohner*innen nicht nur beteiligt, sondern von Ihnen gestaltet und getragen wird, hat das Preisgericht unter Beteiligung der Wirtschafts- und Umweltdezernentin und des Baudezernates der LHH jedoch nicht wie üblich einen, sondern drei Siegerentwürfe gekürt. Die finale Entscheidung über die Realisierung verblieb somit in der Genossenschaft. Dieses Verfahren ist in seiner grundsätzlichen Bottom-Up-Qualität einzigartig und zeugt von einem großen Vertrauen aller Beteiligten in den Prozess.