Lage

Das erste ecovillage-Baugebiet liegt am Ostrand der Stadt Hannover, nördlich angrenzend  an den zur Weltausstellung im Jahr 2.000 entstandenen neuen Stadtteil Kronsberg (ca. 3.000 Einwohner*innen). Südlich anschließend an den Stadtteil Kronsberg entsteht in den nächsten Jahren übrigens ein zusätzliches Baugebiet mit weiteren 3.000 Wohnungen (”Kronsrode”).

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Der Bebauungsplan

Für die gesamte Fläche ist ein rechtskräftiger Bebauungsplan vorhanden und es gibt schon eine Baustraßenerschließung, sodass kurzfristig mit dem Bau begonnen werden kann.

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Bauformen

Im ecovillage-Quartier Kronsberg soll es alle Bau- und Wohnformen geben: Von kleinen mobilen Tinyhäusern über freistehende ein- bis dreistöckige “Modulhäuser” bis zu ”klassischen” drei- bis vierstöckigen Häusern mit kleinen Wohnungen. Und das Ganze für individuell wohnende Einzelpersonen und Familien, aber auch Wohngemeinschaften und neue Formen des Gemeinschaftslebens (Co-Living”).

Siehe Punkt 9 in unserer FAQ

Flächenplanung

Bevor die Standorte für einzelne Gebäude und Baudetails festgelegt werden können, ist es erforderlich, für das Gesamtgebiet einen Quartiersflächenplan aufzustellen, in dem einzelne Baufelder, interne Wegeverbindungen, Grün- und Gartenflächen, Spiel-, Wertstoff-, Kfz-Stellplätze usw. festgelegt werden. Um zu einem optimalen Quartiersplan zu kommen, haben wir nach einer internationalen Ausschreibung sieben Büros/Teams beauftragt, solch einen Quartiersplan und jeweils auch schon einen Vorschlag für ein einzelnes Haus zu erstellen. Die Büros haben Ende März begonnen, im Juni ihre Zwischenergebnisse zur Diskussion gestellt und ende August ihre Arbeit abgeschlosen. Nun entscheidet eine fachkundige Jury aus 18 Mitgliedern, welche drei Vorschläge die Preisträger sind und in die Endauswahl kommen. Eine Mitgliederversammlung entscheidet dann endgültig, welcher Entwurf Basis der weiteren Detailplanung sein wird.

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Energiekonzept

ecovillage Kronsberg soll klimaneutral sein, d.h. von dem Quartier sollen keine CO2-Emissionen ausgehen. Wie das genau funktionieren soll, wird in den nächsten Monaten in einer vom enercity-Fonds ProKlima finanzierten Studie erarbeitet, die von einem Fachteam begleitet wird. Nach Vorlegen von (Zwischen-) Ergebnissen werden diese hier vorgestellt. Ein weiteres Fachteam entwirft und plant mit dem Modulhaus-Piloten das erste auf dem Grundstück zu errichtende Gebäude. Auch dazu wird es zu gegebener Zeit Informationen geben.

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Mobilitätskonzept

Im Rahmen der ersten Arbeitsphase wurden von einer Arbeitsgruppe Leitlinien entwickelt. Dazu gibt es ein Handout und weitere Informationen.

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Grünkonzept

Gemäß Bebauungsplan sollen nur ca. 35 % des Kronsberg-Quartiers bebaut werden, 65 % sind Freifläche und stehen für Wege, Spielplätze, öffentliches Grün und Gärten zur Verfügung. Auch der Umgang mit dem Regenwasser ist ein wichtiger Teil des Grünkonzeptes. Einzelheiten zu diesen Themen werden unter Anderem in der AG Grünes besprochen.

Geschichte der Kronsberg-Bebauung

Bereits in den 1950er-Jahren wurde angedacht, in einem ganz neuen Stadtteil bis zu 100.000 Menschen im Kronsberg-Bereich anzusiedeln und die Stadt kaufte mehrere Bauernhöfe auf, sodass sie in der Folge Flächen für die Bebauung zur Verfügung stellen konnte und noch kann. Im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Weltausstellung EXPO 2000 startete 1992 ein städtebaulich/landschaftsplanerische Wettbewerb für ca. 6.000 Wohnungen und die Ergebnisse daraus sind auch heute noch die Basis der ecovillage-Bebauung. Der erste Bauabschnitt mit 3.000 Wohnungen wurden dann zu einem Exponat der Weltausstellung. Das Ziel war zu zeigen, wie ein nachhaltiges Neubaugebiet der Zukunft unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten und mit sozialverträglichen Mieten (alles auch heute Ziele von ecovillage) aussehen kann.
Weitere Einzelheiten zur Kronsberg-Baugeschichte in einem persönlichen Bericht eines an der Planung Beteiligten hinter folgendem Button:

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